Freitag, 25. Juli 2008

Noch beschränkt oder schon beschrankt?

Die première dame unter den Exklaven Kleinhasiens, nämlich die gute Diele, warf neulich ihren alten Putz ab und schmückt sich nun mit neuem: einem verrückten Jugendstil-Schrank, der betörend nach Vanille riecht und wie junge Feuersglut schimmert.

Dat is en Schrankje!


Seit der Kasten da ist, sickert das Wasser im Waschbecken des Badezimmers gegenüber in anderer Richtung gen Ausguss.
Und im Kalendar neben dem Ding scheinen auf einmal weniger garstige Einträge wie „Arbeiten“, „Nachzahlung Strom SPÄTESTENS heute überweisen!“oder „Geb. Mama“ zu stehen.
Deshalb grüßen wir hiermit herzlichst himmelwärts die toll-toll-tolle P. aus H. sowie M. aus S. mit Dank für die unerschrockene Hilfe.
Liefde P., BAD AGE, aber GOOD TASTE, yo!

Samstag, 19. Juli 2008

Epilierender Justilog

Anstatt den heiligen Justierenden Epilog müssen wir hier mal dessen bösen Bruder mit einem wahren Worte über den poetischen (?) Peter Beck und sein Kaninchen-Werk betrauen:
Bei weiterer Lektüre - STOP: ja! Nachdem der brummende Rammler von der bestiegenen Häsin gerutscht ist und sich erholt hat, geht es genau wie im richtigen Leben noch weiter! Nämlich mit der Verdauung.
Peter Beck nennt das „sich lösen“. Und wovon? -Von "Böhnchen". Ist das zu fassen?
Ein sprachliches Konstrukt zu verwenden, das den Akt niedersten Hasenniveaus in so zartes, liebreizendes Gewand hüllt, läßt uns voller Ungemach den Ast, an dem diese vermeintlich poetische Böhnchenblüte wuchs, epilieren und letztlich erkennen: Exkremente sollten nicht lyrisch besungen werden, denn das löst höchstens Durchfall aus.
Hierbei sei auch getadelt, wer die Hasenköttel in etwaigen Internetforen liebevoll als „Knödel“ bezeichnet. Paul Bocuse wird sich da post mortem wohl mal melden.

Bon appetit! Auf ein gelöstes Leben! Haha... :-)
Lustitsch!

Mittwoch, 16. Juli 2008

Der Poet der Hasen

Dass wir vom Leben nicht immer bekommen, was wir uns wünschen, ist nichts Neues. Aber jeder neue Beleg dafür, also für dieses grundsätzliche „Dagegen!“ eines Göttlichen, läßt uns ja doch wieder grummelnd die Brauen krauseln und einen Stoßtadel gen Himmel schicken.
Wir haben was Tolles gefunden in Peter Becks „Liebenswerte Zwergkaninchen“, einem 1995er 62-Seiten-Hochglänzer mit der Ambition, Kaninchenexperten auszubilden. Da ergießt der Autor im Kapitel über Fortpflanzung eine unerwartete poetische Finesse:

„Interessant ist es, die Werbung zu beobachten: die Tiere beriechen sich intensiv, der Rammler stelzt brummelnd um die Häsin, präsentiert seine Blume und beleckt die Häsin zärtlich, bis sie sich hingibt, indem sie sich flach macht und dem Rammler das Becken entgegenhebt. Der eigentliche Deckakt ist kurz, er dauert nur 15 bis 20 Sekunden. Anschließend sinkt der Rammler erschöpft mit einem Brummlaut zur Seite, um sich zu erholen.“

Dramatisch daran: Hätte Stendhal es besser auszudrücken vermocht?
Peter Beck auf Linie mit jenen großen Dichtern, die Worte wie „stelzen“, „brummelnd“, „hingeben“ oder „zur Seite sinken“ gebrauchen. Derer gibt’s nicht grad viele...
Peter Beck aus Stuttgart - Wir schlackern mit den Ohren und sprechen Ihnen die Silberne Preiselbeere zu – die Auszeichnung für Menschen, die ihre Talente auf wahrlich unmögliche-ungewöhnliche Art ausleben.

MANN, SCHREIB GEDICHTE, EY!

Donnerstag, 10. Juli 2008

Einen Donut, bitte!

psssssss

„Klopfer, piss uns 'nen Donut“ riefen wir oft (mit eigentlich deutlichem unterschwelligen Ton der eindeutigen Aufforderung zur Zurückhaltung), nachdem Klopfer anfing, unsere Runde mit eigenwilligen Pinkel-Kringeln zu erregen.
Mittlerweile sind wir still, aber unser Modern-Artist-Kanickel nicht trocken.
Es darf wild spekuliert werden: begründet sich des Hasens Motivation, Donuts auf das Plaid zu pinkeln, aus derselben, die Katzen haben, wenn sie ihren Haltern mal so'n lecker angerottetes, halb-aufgefressenes Mäuslein vor's Bett legen, quasi als Votivgabe?
Oder ist Klopfer ein anatomisches Skurrilium, nämlich mit ringförmig um den Puschel angeordneten Urinier-Organen? War diese Häsin in ihrem letzten Leben ein Rasensprenger?
Wahrscheinlich ist es wiedermal simpler als all das. Und damit unergründlich für uns akademisierte Geister.
Was ein Jammer...

Montag, 7. Juli 2008

Lady Erdbeer-Marmelade gesucht, gerne mit Kreole.

Frank La Fraise

'Alo-'alo ihr Schnecken!

Ihr 'abt mihsch draußen im Beet nihscht gekriehgt, abähr 'ier könnt ihr mein gonze Beauté in Betracht ziehön.

Ihsch 'eisse Fronk la Fraise!

Und um gleisch mit diese gemeine Gerühscht aufzuräumen: non, ihsch bin nihscht susammen mit die Kastransie und ihsch würd das auch nihscht fruchtihsch finden. Non.
Aber wenn Dü, petite chouchou, eine sahnige Seite 'ast und ihsch bis jetzt noch nihscht aufgegessen bin von die fette schwarze Brümmer 'ier, dann streische ihsch 'ügo Egon Baldähr aus meine Erdbeer'erz, 'öre auf bei Tutti Frutti und investiere meine Abfindüng in eine Pürierstab, damit wir gonz eins werden können.
Na ?
Süßes Früschtschen

Hard working Köttelmeister

Einem manischen Löffeltierchen sollte man nicht im Weg rumliegen. Was passieren kann - nein: WIRD, zeigen ein paar Darstellung von Frühphasen der Naga'schen Destruktionswelle.
Auf allzu grausige Details der Endphasen verzichten wir bewußt (,geben jedoch zarte Hinweise - aus Herzensgründen.). Zwar möchten wir die jüngeren unserer Leser sehr wohl versauen, aber wir ziehen die subtilen den effektvolleren Boulevardpresse-Methoden vor.
Naga "der Zahn" in Aktion:

Kuschelknabberkugel

Sie ist halt ein Nagetier.Ein Medienjunkie.

Die australische Kastransie

Kleinhasien bietet allerlei Ungetier und Krautwuchs Zuflucht.
Ein besonderes Exemplar, das uns reich sprudelnde Quellen der Verblüffung erschließt, ist die australische Kastransie. Sie entstammt einer unrühmlichen Liaison zwischen dem lieblichen Grünpflänzlein „Australische Kastanie“ und dem berüchtigten Universaldünger aus Burgwedel (dieser dreckige Schüft!).
Ebendiesem Burgwed'ler mußten die tiefliegenden Kastanien unserer Langblättrigen weichen.
Das gefiel, wie hier zu sehen, zunächst auch der so Beschworenen sehr:
Aaahhh...

Jedoch nimmt ihre lüsterne Stimmung weiland ein jähes Ende:

Grrrrrrrr!

Es grünt so grün, wo Zornesblüten blühn...

Sonntag, 6. Juli 2008

Endlich an der Leine!

Ein halbes Jahr ist vergangen, seit wir – Naga, Nina, Constantin und Klopfer – uns in Keinhasien einrichteten, neoidyllisch gelegen zwischen Wohnung Blitzeblank und polyanimalischem Hinterhofstall.
In der Annahme, wir befänden uns hier in lecker konspirativer Quadratur sowie an einem optimalen archimedischen Punkt, möchten wir Bunnies & Bengels grüßen, freuen uns, ab heute on-line von der Leine gelassen zu sein und hoffen, mit ein paar karottigen Gedanken die Welt ein wenig erheitern zu können. Dabei hegt dieser Blog nicht den Anspruch, moralisch wegweisend zu sein – weder in tierethischem, noch in menschlichem Bezug.
Wir sind nämlich von der krassen Sorte!

Herzlich willkommen auf unserer Seite!
Das sind wir. Naga la noire & Klopfer chic in apricot.NamenUnd das sind wir.

Aktuelle Beiträge

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Ich war ein ziemlicher Thor, ein hoffnungsvoller, gierender...
Womms - 21. Sep, 10:45
Danke
Worte und Reaktionen verblassen im Angesicht der enormen...
CV - 19. Aug, 23:11
Happy birthday, Constantin!
und und Mon cher, In deinen Haaren...
Womms - 15. Aug, 17:29
WAS ?!? 4 Tage nur noch!
Oyoiyoi! Nur noch 4 Tage bis zu Constantins Umschwung...
Womms - 12. Aug, 15:09
Hochwohlgeborene Fans
Dein Verhältnis zum Himmel ist legendär wie sehr speziell...
Womms - 9. Aug, 17:13

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