Sonntag, 21. September 2008

Ende

Ich war ein ziemlicher Thor, ein hoffnungsvoller, gierender Träumer. Ich hab geglaubt, was ich auf dieser Website geschrieben habe...
Welcher Irrsinn!
Und mehr Worte lohnen sich schon gar nicht mehr.
Adieu.

Samstag, 16. August 2008

Happy birthday, Constantin!

So ein Hut schmücktGratulation

und

Mein bester Freund und ichWeil sie es sich wert ist.
ehrlich gemeint

Doofer Hut irgendwieGlückwunsch!

und

in flagrantinagstubbsnagastubbs
echt jetzt

Nina-Herzhat nen Huttick

Mon cher,

In deinen Haaren ist mir Chardonnay-Drossel das Lieblingsnest zum Ausbrüten von Symptomen akkuten Glücklichseins.
Jeder Blubber in Deinen Nudelpfannen platzt Zuhause-Gefühl aus und jeder Käsefaden, der sich aus Deinen Aufläufen zieht, bindet mich fester an Dich.
Es ist schön, sich morgens mit Dir durch Knatter- und Bölk-Laute verständigen zu können – manchmal sogar nicht nur morgens.
Und mit Wiedererlangung der vollen Stimm- und Geisteskapazität gibst Du dann oft den Bänkelsänger anstatt banalen Jedermanns-Mumpitz zu reden: durch Dich bin ich nun vertrauter als ich es je sein wollte mit deutschen Volks- und Karnevals-Liedern. Du pflegst ein riesiges Repertoir von erbärmlichen Ergüssen melodiöser Kulturträger – aber einen ehrlichen Dank möcht ich Dir für den Mosselmann-Song aussprechen, den ich göttlich finde.
À propos: die regelmäßigen Geduldsproben, bis ich suikerspin, muiseoortje, kikkerneusje & co. richtig aussprechen konnte, hast Du phänomenal gemeistert. Und die Bedeutung von „boerelul“ eben NICHT genau zu definieren (Du braver Schelm, Du!), war sehr gewieft – Oom Ben lachte wohl gerade deshalb nämlich trotzdem. =)

Ik houw van jou, cadeaux de fortune, weerpad of my wildest dreams!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

- Ja Du bist ein Womms! Ein Womms bist Du! Jaaaa! -

Dienstag, 12. August 2008

WAS ?!? 4 Tage nur noch!

Oyoiyoiyoiyoi! So apät schon?

Oyoiyoi! Nur noch 4 Tage bis zu Constantins Umschwung vom „End“ zum „Mit“!
Da musste mal einer die Klopfer dezent drauf hinweisen, dass es langsam anzufangen gilt mit der Putzerei, damit sie ihrem heißgeliebten Chefkrauler am Samstag 'ne tierische Portion Strahlen geben kann.

Schleck Dich ab! Jaaa!

Über die Nachricht aber, dass es schon die 30 sein werden, die unser XY-lant vollmachen wird, erschrak Klopfer und blitzsträubte das Fell:

Verkatert?

29 Jahre Altersunterschied sind immerhin kein Pappenstiel für zwei, die sich zwar sehr zugetan, aber wenigst ähnlich sind.
Aber um dem kleinen Löwenhasen einen Trost zuzuspielen:
Deine beiden Menschen, Klopferchen, die haben auch nicht viel mehr Basis als einen französischen Film (der übrigens genau am 16. August 2001 in die Kinos kam - bon anniversaire alors, chère Amélie!), einen Segen Fortunes und eine Lust aufs Anderssein - füreinander genauso wie miteinander.
Und jetzt: Kopf hoch und Weiterputzen!

Samstag, 9. August 2008

Hochwohlgeborene Fans

Dein Verhältnis zum Himmel ist legendär wie sehr speziell – kein Zweifel: die komplette Wolkenherde der nördlichen Hemisphäre ist vernarrt in Dich
und als läge das nicht daran, dass Du sie mit Unmengen bewundernder, faszinierter, ehrfürchtiger Blicke bedacht hast
und als ob es nicht so wäre, dass Du sie weiter mit der Beobachtungshingabe eines Liebhabers streichelst, buhlen sie unbeirrt fort um Deine Aufmerksamkeit und Zuwendung.
Hier ein besonders ambitioniertes Wölkchen der Sorte cummulu pin-up:

Ceci n'est pas un pipe.

Die fliegt wohl echt total auf Dich...
Die Tragik am Rande dieses überaus plumpen Ranschmisses war: wer hat die dralle Busenwolke entdeckt? -Rüschtüsch: Nina natürlich. Dein Blick, Constantin, war gerade spiralisiert von irgendeiner sich eindrehenden Superzelle oder so.
Liebes Dampfhäuflein, damals hast du Pech gehabt, aber das wollen wir hiermit ausgleichen.
Constantin, der Schar der Himmelweißer bist Du wohl so hold wie lang kein Wetterfrosch mehr!
Lass nicht ab, mit Deinen Blicken die Diagonale zu erklimmen und hoch droben nach Deiner Vorstellung von Glück zu suchen – scheint nämlich, als könne das Treiben der Atmosphäre Deine aufgeworfene Seele glätten.

Donnerstag, 7. August 2008

Ode an die Fliegerfreude

Nightkiting Constantin
Der Drachen leckt der Bö
die Sonne schnell vom Queue,
denn dieses lange Dingen
braucht sie zum Blätterschwingen.
Und wäre es zu sonnig,
recht zärtlich zwar und wonnig,
dann würden doch die Zweige
ganz raschelig und feige
nach Drachens Wohltat rufen
und würden auch versuchen
die Flüche nicht zu hören,
die Wald und Wiesen stören:
Der Constantin, sonst profihaft
an Lenkgeschirr und Näh-Ma „Pfaff“
hat im Spreiz-Senkflug schweißumrandet
den Drachen im Gebäum gelandet.
Dort steckt er nun, verwirrt und fest,
die Nase in 'nem Vogelnest.
Der linke Flügel zeigt nach oben
wo Böen voller Sonne toben.
Mit rechts da deutet er nach unten
auf Constantin, der ganz versunken
ratlos und leicht angetrunken,
schlimmer noch: von Scham geschunden
sich nun ganz offen überlegt:
„Welch Bö solch rauhen Umgang pflegt
mit Drachen und dem Hobbyflieger,
die puste ich höchstselbst noch nieder.“
So steht er stramm mit vollen Backen,
und denkt an Drachens frische Macken:
„Den Naga hat er überlebt,
die Nina nichtmal leicht erregt,
von Klopfer gänzlich ignoriert -
dass diese Bö sich nicht geniert!“
Er prustet los und ihm entfährt:
„Poseidon hast du arg entehrt!“
Na klar, er hat's der Bö gegeben
und Baum gewarnt, ihr nachzustreben.
Hier endet die Geschichte jetzt.
Der Baum, der das den Masten petzt
wird zu IKEA strafversetzt.

Mon cher, Du bist ein Bruchpilot,
mit Charme en masse im Angebot!

Drachen-Kinder von Constantin

Mittwoch, 6. August 2008

Ein Musenkuss

In Heidelberg läßt  sich die Muse sogar ins Buch spinksen...


- Meer Du Wind -


Geronnener Horizont
auf dem Rücken ferner Wellen.
Dein Blick liest Palindrome,
schert aus in sublime Fissuren
hochaufragender Wolken.

Das Lot versenkt in Kontemplation
wird jedes Urteil ephemer.
Am Ignoramibus branden Fragen
während die Brise dazu pfeift
und die Bootsplanken klatschen.

Den Sinnen des Marinen
widerstreben Fels und Mensch
wie Stillstand und Enge.
Die Patina Deiner Wangen
spiegelt Begehren gegen Vermessen.

Zeichne einen Grat ins Blau,
beiderseiten gischtbespritzt,
stromgeschliffen rundherum.
Im Augenmal wird Thule liegen
in Salz und Dunst bewahrt.


(Na, währ hotts erfunden?)

Montag, 4. August 2008

Los Schsch-Wochos

So, nach allerlei Klamauk und Kaninchenkuriosita muss für die kommenden zwei Wochen nun ein blumigeres Klima auf dieser Seite herrschen, damit sie optisch gut riecht, wenn sie offiziell ihren ersten Contributor bekommt.

Ein Womms zu sein ist nicht so leicht wie anfangs erwartet. Man schreckt automatisch zurück vor der Internetgemeinde mit ihren vielen Augen, den hohen Nasen und tratschenden Mäulern, und ehe man einen Seelenblitzer riskiert, läßt man lieber ein bißchen Ulk donnern.
Jedoch wechseln wir jetzt wie gesagt nicht bloß die Tonart, sondern gleich die Instrumente. Anstatt des heiteren Xylophons streichen wir nun die liebliche Geige, statt der knuffigen Tuba spielen wir getragenes Piano und diese alberne Ukulele, die Fronk La Fraise anschlug, fesseln wir mit ihren eigenen Saiten an einen Heizkörper im Hinterstübchen, damit ein sinnliches Saxophon seinen Platz im Hoftrio Kleinhasiens einnehmen kann.

Liebster Constantijn, der Spaß war zum Warmkreativieren. Hiermit seien die
Schmalz- und Schmacht-Wochen
eingeläutet, denn das eigentliche Anliegen dieses blogs ist die Domumentation der Schöheit und Süße unseres gemeinsamen Lebens, bei der Du in Zukunft mitwirken sollst.
Auch wenn sich Glühwürmchen gewöhnlich nicht einfangen lassen, so kann man ihr Leuchten schließlich doch in niedergeschriebener Erinnerung wiedersehen.
Eine Versicherung soll das hier sein – versichere Dich, wir sind umgeben von Phantastischem und das jeden Tag, und die Farben im Vordergrund unseres hintergründig grauen Alltags sind alles andere als „Phantasmagorie, Phantasmagorie“!
Um uns schwirren Skurrilitäten, Stolzmacher, Augensterne und Ohrwürmchen, Blutkocher und Herzrührer, eben alles, was Liebede zu sehen vermögen, allein weil sie es einander zeigen können. Warum sollten wir darauf verzichten, uns die Diversität unseres Heutes in die Zukunft zu katapultieren?
Ich möchte Dir ein bis auf weiteres haltbares Schmunzeln zum 30sten schenken.
Dies ist der letzte womms ohne viel Kunde, wie toll wir (N., N. & K.) Dich finden und finden werden, wenn Du die magische Grenze zum 4. Lebensjahrzent überschritten hast.
Fertig zum Säuseln vor der Sause!
In Liebe, N

Donnerstag, 31. Juli 2008

Sauer macht nicht immer lustig.

Dieselbe Wirkung, die Katzengras auf empfängliche Schnurrer hat, nämlich das Heraufwürgen und Erbrechen von Haarballen zu provozieren und v.a. zu erleichtern, können Menschen mit Sauerkraut erzielen.
Hier eine kurze Anleitung zum Ausprobieren:

1. Verschlucke einen Fremdkörper Deiner Wahl.
2. Zähle bis zu der Zahl, die sich ergibt, wenn Du Deinen Geburtstag und
Deinen Geburtsmonat ohne Punkt hintereinanderschreibst.
3. Wünsch Dir was!
4. Sauerkraut ranschaffen.
5. Wünsch Dir, dass alles gut geht!
6. Rein mit dem Sauerkraut.

Jetzt geschieht in Deinem Magen-Darm-Trakt folgendes: Der Fremdkörper wird vom Sauerkraut gefesselt und dingfest gemacht. Dann sorgen bestimmte Enzyme dafür, dass sich eine Glibberschicht drumherum bildet.
Fahre fort:

7. Manuelle Auslösung des Würgereflexes, bitte.
8. Erbrich Dich in die entsprechenden sanitären Vorrichtungen.

Du wirst sehen: das flutscht wie am Schnürchen!

9. Such den Fremdkörper raus, damit das Experiment vor skeptischen
Menschen beliebig oft wiederholbar ist.

Keiner von uns hat das ausprobiert, zugegeben. Aber es steht im Internet.
Wir bieten eine Exklusiv-Story auf womms.twoday.net in Eigenregie für den, der uns seine Erfahrungen mit unserer Anleitung mitteilt. Gerne mit Photos der Punkte 1-6.
Danke!

Highloses Grasen

Mit besten Wünschen und einer verstohlenen Prise Sensationsgeilheit brachten wir unseren Flauschknäulen neulich von IKEA einen Pott Katzengras mit.
Was Stubentiger im Endorphin-Nebel taumeln läßt, dachten wir, wird unsere beiden Wackelnasen in selbigem Purzelbäume schlagen lassen. Mindestens! Und das wollten wir sehen.
Also den Gras-Topf hingestellt.
Klopfer galoppierte heran, schnupperte, mümmelte schüchtern an einem Hälmchen, mampfte und schmatzte dabei laut genug, um die große Imperatorin herbeizulocken und war fortan abgemeldet.
Naga warf sich aufs Gras, verteidigte den Pott stets sehr beherzt an der Seite, von der aus Klopfer noch was stibitzen wollte, und nach noch nichtmal 3min waren alle Triebe abgefressen. Man schaue und staune:
Nach 30 Sekunden ...... Nach 2 Minuten ...... Nach 3 Minuten
Der Hase konnte es selbst kaum fassen. Noch weniger aber wir.
Wir waren in fieberhafter Erwartung von allerlei Unartigkeiten: Purzelbäume, Miauen, Wälzen auf dem Rücken, Wedeln mit dem Puschel, Macarena-Tanzen. Alles.
Dass er eben irgendein Anzeichen zeigt, mit Tier-Drogen kontaminiert und entsprechend meschugge zu sein.
Nichts.
Stattdessen das:
Chilly

Aber immerhin. So breitpfotig lag dieses Tier noch nie da.
Also 99 Cent ausgegeben für einen geplätteten Jesus-Hasen. Das nächste Mal essen wir das Katzengras selber.

Aktuelle Beiträge

Ende
Ich war ein ziemlicher Thor, ein hoffnungsvoller, gierender...
Womms - 21. Sep, 10:45
Danke
Worte und Reaktionen verblassen im Angesicht der enormen...
CV - 19. Aug, 23:11
Happy birthday, Constantin!
und und Mon cher, In deinen Haaren...
Womms - 15. Aug, 17:29
WAS ?!? 4 Tage nur noch!
Oyoiyoi! Nur noch 4 Tage bis zu Constantins Umschwung...
Womms - 12. Aug, 15:09
Hochwohlgeborene Fans
Dein Verhältnis zum Himmel ist legendär wie sehr speziell...
Womms - 9. Aug, 17:13

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